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Ach, hätte ich das mal nicht weggeworfen…
Ein Satz den meine Oma definitiv mitgeprägt
hat, und an den ich seit der letzten Retrokollektion
von manch einer großen Handelskette
oft denken muss. Wer konnte denn
auch ahnen, dass das wieder »in« wird? Retro
oder aus Alt mach Neu. Aus irgendeinem unde-
finierbaren Grund ziehen wir diese — eigentlich
etwas miefigen Dinge, die uns an unsere
Kindheit erinnern oder einfach Charme haben — dem unbefleckten Neuen vor.
Wir springen nicht bereitwillig ins Ungewisse,
sondern lieber in die anheimelnd vertrauten
und etwas ausgeblichenen Jeans. Wir lümmeln uns sogar gerne mit dem vergilbten
Fotoalbum abends auf dem Sofa. Dass wir dazu
Columbo in der x-ten Wiederholung schauen,
stört uns dabei herzlich wenig.
Aber warum finden wir eigentlich die Renaissance
vieler alterbekannter Dinge so gut?
Und Kopien manchmal sogar besser als die
Originale? Warum sind manche Coverversionen
einfach großartig, obwohl wir die Originalplatte
in Papas Sammlung immer belächelt haben?
Wieso ist uns auf einmal wieder nach naturtrüben
Apfelsaft zumute? Und weshalb, verdammt
nochmal, sieht die Exfreundin wieder
so unwiderstehlich in ihren lila Leggins aus?
Die Antwort darauf haben wir auch nicht,
aber vielleicht kann die neue Ausgabe des Indivisualmagazines
bei der Klärung helfen.
Wir danken allen für Ihre Beiträge!
Die Print-Ausgabe ist erhältlich ab 27/07/2006.
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84 Seiten,
Resa Offset (naturpapier, 100g) und Profisilk (gestrichen 135 g)
Auflage: 500 Stück. |
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